Best of Berlin: Bibimbap im Madang

Für alle, die außerhalb Berlins leben, ist koreanische Küche wahrscheinlich in Gänze unbekannt. Zumindest ist die Dichte an koreanischen Restaurants außerhalb der Hauptstadt gleich null. Für alle anderen ist Bibimbap eins der Gerichte, das man auf jeder koreanischen Restaurantkarte liest. Und das aus gutem Grund: Reis, Gemüse, (meist) Rindfleisch und Ei können nur eine tolle Kombination sein, wenn sie in einem heißen Topf auf dem Tisch vor dir schmoren.

Nun gibt es auch in Berlin gute und schlechte Varianten des Gerichts. Von geschmacklos (wie auch immer das funktioniert hat) bis Glücksgefühle auslösend hatte ich schon alles vor mir knistern. Aber ein Bibimbap war dabei, das mich jedes Mal vor Freude tagelang davon schwärmen ließ: das im Madang in Kreuzberg.

Es ist nicht nur das Bibimbap selbst, sondern auch das ganze Arrangement drumherum. Edamame, Kimchi, Miso-Suppe (ja, die koreanische und japanische Küche haben viel Überschneidungen), aromatische Sauce – es ist wie ein kleines Festmahl. Aber die Krönung ist das rohe Ei, das auf die heiße Schüssel aufgeschlagen wird. Ob es die Lebensmittelvorschriften in Deutschland sind, die andere koreanische Restaurants davon abhalten, weiß ich nicht. Ich weiß nur: ohne rohes Ei macht das ganze Gericht keinen Sinn.

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