Rezept: Caesar Salad

Habt ihr mal versucht, in Deutschland einen Caesar Salad zu bestellen? Was ihr dann bekommt meistens ziemlich erbärmlich. Tomaten? Gehören da nicht rein! Mayonnaise? Da könnte ich ausrasten! Etwas anderes als Römersalat? Verdammt! Nein!

Deswegen mache ich einen fantastischen und vor allem authentischen Caesar Salad einfach selbst.

Inzwischen ist der Caesar Salad zu einem meiner Signature Dishes geworden. Eigentlich immer, wenn ich zu einem amerikanischen Gericht eine Salatbeilage brauche, mache ich diesen fantastischen Salat. Croutons, Parmesan, ein Dressing voller Geschmack – und vor allem: es geht schnell und ist ziemlich einfach.

Natürlich funktioniert ein Caesar Salad auch als Grundlage für eine komplette Mahlzeit. Mit Hähnchenbrust, Garnelen oder Rinderfilet tanzen eure Geschmacksnerven Polka.

Zutaten

  • 2 Scheiben Weißbrot
  • 2 Esslöffel Butter
  • 3 große Knoblauchzehen; 1 kleine Knoblauchzehe
  • Zum Abschmecken Salz und Pfeffer
  • 1 Herz Römersalat (im Laden steht auch oft Romana-Salatherzen)
  • 3 Sardellenfilets in Öl – oder Anchovis – wie auch immer ihr sie nennt)
  • 1 Eigelb
  • 1 Teelöffel Zitronensaft – bestenfalls frisch
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 Teelöffel Dijonsenf
  • 1 Spritzer Worcestershire Sauce
  • 1 Spritzer Hot Sauce (zum Beispiel Tabasco)
  • 1 Tasse geriebener Parmesan – ich mag es recht grob gerieben, damit die Stücke im Salat ein wenig Spannung für das Auge bieten

Croutons

Als erstes macht ihr die Croutons. Die brauchen nämlich am längsten und können gut im Ofen warm gehalten werden – falls der Rest länger braucht.

  1. Nehmt die 2 Scheiben Weißbrot, entfernt die Rinde – denn wer will schon Rinde? – und schneidet dann kleine, mundgerechte Würfel.
    Schmeißt die Rinde jedoch nicht weg! Damit kann man am nächsten Tag noch Buletten machen. Das ist viel geiler als bockelige Semmelbrösel.
  2. Die 3 großen Zehen Knoblauch schälen und halbieren.
  3. In einer beschichteten Pfanne erhitzt ihr auf mittlerer Pfanne die Butter.
  4. Weißbrot und Knoblauch in die Pfanne geben und nach Geschmack mit Salz bestreuen.
  5. Hitze auf mittel bis klein reduzieren und alles regelmäßig wenden, bis die Croutons goldbraun sind.
  6. Vor dem Anrichten den Knoblauch entfernen und wegwerfen.

Salat

  1. Entfernt vom Römersalat die äußeren Blätter, die braune Stellen haben oder welk sind.
  2. Schneidet den Strunk ab und werft ihn weg.
  3. Schneidet den Salat alle 2 cm parallel zum Schnitt, mit dem ihr den Strunk entfernt habt. So bekommt ihr gleichmäßige Stücke.
  4. Wascht und schleudert den Salat. Es gibt nichts schlimmeres als ungewaschenen Salat – außer nassen Salat.

Caesar Dressing

  1. Die kleine Knoblauchzehe entweder durch eine Presse in ein Rührgefäß drücken oder mit dem Messerrücken und einer Prise Salz eine Paste machen.
  2. Hackt die 3 Sardellenfilets so lange, bis ihr mehr oder weniger eine Paste habt. gebt sie zum Knoblauch in die Schüssel.
    Falls ihr keine Anchovis mögt, esst einfach keinen Ceasar Salad. Meine Fresse!
  3. Gebt das Eigelb und den Zitronensaft dazu und verquirlt alles mit einem Schneebesen.
  4. Gebt das Olivenöl dazu und verquirlt weiter, bis sich eine homogene Emulsion ergeben hat.
  5. Gebt den Dijonsenf, die Worcestershire Sauce, die Hot Sauce und etwas Pfeffer dazu und verquirlt alles erneut.

Anrichten

  1. Vermischt das Dressing mit dem Salat.
  2. Gebt den Parmesan hinzu und vermischt alles. Behaltet jedoch etwas davon für die Dekoration.
  3. Verteilt den fertigen Caesar Salat auf eurem Essgeschirr und gebt die Croutons drüber.
    Wichtig: Die Croutons beim Anrichten nur über den Salat streuen und nicht damit vermischen. Sonst werden sie feucht und matschig.
  4. Den restlichen Parmesan über den Salat streuen und noch etwas Pfeffer darüber mahlen.

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